Update: 24.07.2022 www.euroleps.ch
Orthosia opima (HÜBNER, 1809) Noctuoidea
Noctuidae
Hadeninae
Orthosiini
SchweizFrankreich
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  • Falter / Adults
  • Orthosia opima: Bild 1 Orthosia opima: Bild 2
  • Verbreitung / Range
  • Eurasiatisch: Europa, durch das klimatisch gemässigte Asien, bis Mongolei

    CH: Jura, Mittelland (lokal), VS, GR
  • Biologie / Life History
  • Flugzeit: 4-5

    Lebenszyklus: Die Puppe überwintert

    Habitat: Kollin bis montan. Mesoxerophil. Breites Spektrum von Lebensräumen: Eichenmischwälder, Laubmischwälder mit Fagus, Betula oder Salix, offene Wälder mit Vaccinium-Beständen oder Calluna-Gebirgsheiden, Felsensteppen

    Biologie: Die Raupen an Calluna, Vaccinium, Betula, Fagus, Salix, Quercus. Falter nachts an blühenden Weidenkätzchen

  • Systematik / Systematology
  • Erstbeschreib
    Samml. Eur. Schmett. Noct. 2: Taf.90: 424
    Artmerkmal
    Der dunkle Mittelschatten ist gelegentlich nur schwach ausgebildet, Grundfarbe bald heller, bald dunkler.
    ähnliche Art
  • Orthosia incerta

  • Literatur
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    VORBRODT, K. & MÜLLER-RUTZ, J. (1911):
    605. opima Hb. — Stz. III, T 22 — Sp. III, T 45. Der Falter ist wiederum weit verbreitet, aber nicht gerade häufig; er fliegt im Frühjahr, wie alle Taeniocampen. St. Gallen (M.-R.), Flums (Wild), Frauenfeld (Wehrli), Zürich öfter (Nägeli, Rühl), Dietikon (V.), Wartburg, Lenzburg (W.), Dombresson (Roug.), Bern (Jäggi), Genf (Mong.).
    Die Raupe — Sp. IV, Nachtr. TV — lebt an Eichen, Weiden, Buchen, Schlehen und Weissdorn im Mai-Juni. Die Eier wurden im Freien in einem Klumpen von ca. 200 Stück auf Eichen und Sahlweiden abgesetzt. Die Zucht geschah in einem Glas, in welches gleichzeitig mehrere Futtersorten zur Auswahl gelegt wurden. Man erneuere das Futter, sobald es welk werden will. Nach der letzten Häutung werden die Raupen in grosse luftige Behälter gesetzt, deren Boden lockere Erde und eine Moosschicht enthält; diese werden immer etwas angefeuchtet erhalten. Als Futter erhalten die Raupen jetzt nur noch eingestellte Zweige von Pflaume oder Zwetschge; die Verpuppung erfolgt in der Erde. Man kann die Puppen von Mitte Januar an im mässig warmen Zimmer und bei gehöriger Feuchtigkeit treiben, bei zu grosser Wärme gehen die Puppen ein. Die Falter erscheinen schon nach 14 Tagen. (Siegel, Gub. Ent. Zeitschr. II, 45).
    E. Sp. I, 241 — Stz. III, 92 — Roug. 126 — Ill. Zeitschr. f. Ent. V, 350.
  • Quellen
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  • Ebert, G. (Hrsg.) (1998): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 7: Nachtfalter V - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 301
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  • Koch, M. (1972): Wir bestimmen Schmetterlinge - Verlag Neumann, Radebeul. 2. Aufl Nr. 155: Monima opima
  •  
  • Schmid, J. (2007): Kritische Liste der Schmetterlinge Graubündens und ihrer geographischen Verbreitung. Grossschmetterlinge 'Macrolepidoptera'. Eigenverlag, Ilanz. 94pp 62, Nr. 10042
  •  
  • SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. — Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG) 160: Nr. 10042
  • Vorbrodt, K., Müller-Rutz, J. (1911): Die Schmetterlinge der Schweiz. Band 1 (inkl. 1. Nachtrag) - Druck und Verlag K.J.Wyss, Bern 370, Nr. 605. Taeniocampa opima
  • pieris.ch
  • lepiforum
  • Raupenkalender Noctuidae der Schweiz
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