Update: 24.07.2022 www.euroleps.ch
Agrochola lychnidis ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775)Veränderliche Herbsteule, Beaded ChestnutNoctuoidea
Noctuidae
Xyleninae
Xylenini
SchweizZypern
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  • Falter / Adults
  • Agrochola lychnidis: Bild 1 Agrochola lychnidis: Bild 2 Agrochola lychnidis: Bild 3 Agrochola lychnidis: Bild 4 Agrochola lychnidis: Bild 5 Agrochola lychnidis: Bild 6
  • Habitat
  • : Bild 1 : Bild 2
  • Verbreitung / Range
  • NW-Afrika, Eropa, Kaukasus, Armenian, Iran, Israel

    CH: CH, im Süden nur im TI
  • Biologie / Life History
  • Flugzeit: 8-11

    Habitat: Laub- und Mischwaldränder, Auenwälder, warme Täler, Gärten

    Biologie: Raupe polyphag an niederen Pflanzen und Laubhölzern

  • Systematik / Systematology
  • Erstbeschreib
    Ankündung eines systematischen Werkes von den Schmetterlingen der Wienergegend herausgegeben von einigen Lehrern am k. k. Theresianum: 76
  • Literatur
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    VORBRODT, K. & MÜLLER-RUTZ, J. (1911):
    629. pistacina F. — Sp. III, T 46 — Stz. III, T 37 — B. R. T 34. Ein wunderbar wechselndes Tier. Als Typus ist eine hell aschgraue, an der Vfl-Wurzel aufgehellte Form anzunehmen. Die häufigste bei uns auftretende Form ist dunkel braungrau mit hellen Adern und ebensolcher Flügelwurzel. Sie ist im ganzen Gebiet verbreitet.
    a) canaria Esp. — Stz. III, T 37 — Sp. III, T 46. Die Vfl sind dunkler, fast schwärzlich ; selten. Zürich (V.), Landquart (Thom.), Basel, Bechburg (R.-St.), Lenzburg (W.), Büren (Ratz.), Bern (v. J.), Elgg (Gram.), Wallis (W.), Liestal (Seiler).
    b) serina Esp. — Stz. III, T 37. Besitzt fast einfarbige Vfl von lehmgelber bis rötlichgelber Färbung; unter der Art, nicht selten.
    c) rubetra Esp. — Stz. III, T 37. Ist ziegel- bis kupferfarbig und manchmal fast ohne Zeichnung. Unter der Art. Elgg (Gram.), Aadorf (Z.-R.), Zürich (Nägeli), Basel (Honegger), Bechburg (R.-St.), Liestal (Seiler), Bern (v. J.), Büren (Ratz.), Conche (Aud.), Chur (Kill.), Landquart (Thom.).
    d) caerulescens Calb. — Stz. III, T 37. Hat graublaue Vfl. Nur aus dem Wallis (Favre) und von Büren (Ratz.).
    Alle diese Formen sind durch Uebergänge miteinander verbunden. Ich sah aber nie Exemplare, wie Spuler sie abbildet (lychnitidis und canaria — T 46). Flugzeit von September bis November. Der Falter gehört in weitester Verbreitung allen ebenen Landesteilen an und ist an vielen Orten häufig. Die Raupe — Sp. IV, T 31 — lebt, in der Jugend gesellig, an Obstbäumen und Schlehen, später an niedern Pflanzen von April bis Juni. Mordraupe! E. Ent. Zeitschr. XXIII, 238 — Lamp. 183 — Sp. I, 250 — Roug. 131 — Favre 190 — Stz. III, 150.
  • Quellen
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  • Axel Steiner in Ebert, G. (Hrsg.) (1997): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 6: Nachtfalter IV - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 432
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  • Forster, W. & Wohlfahrt, Th. (1971): Die Schmetterlinge Mitteleuropas, Band 4: Eulen - Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart 218, Taf. 24, Fig. 13 - 20
  •  
  • Koch, M. (1972): Wir bestimmen Schmetterlinge - Verlag Neumann, Radebeul. 2. Aufl 150, Nr. 242
  •  
  • Schmid, J. (2007): Kritische Liste der Schmetterlinge Graubündens und ihrer geographischen Verbreitung. Grossschmetterlinge 'Macrolepidoptera'. Eigenverlag, Ilanz. 94pp 58
  •  
  • SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. — Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG) Nr. 9565
  • Vorbrodt, K., Müller-Rutz, J. (1911): Die Schmetterlinge der Schweiz. Band 1 (inkl. 1. Nachtrag) - Druck und Verlag K.J.Wyss, Bern 380- 381
  • pieris.ch
  • Lepiforum
  • Raupenkalender Noctuidae der Schweiz
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