Update: 10.09.2022 www.euroleps.ch
Eupithecia linariata ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775)Leinkraut-Blütenspanner, Toadflax PugGeometroidea
Geometridae
Larentiinae
SchweizGriechenland
play
  • Falter / Adults
  • Eupithecia linariata: Bild 1 Eupithecia linariata: Bild 2 Eupithecia linariata: Bild 3 Eupithecia linariata: Bild 4 Eupithecia linariata: Bild 5 Eupithecia linariata: Bild 6 Eupithecia linariata: Bild 7 Eupithecia linariata: Bild 8 Eupithecia linariata: Bild 9 Eupithecia linariata: Bild 10 Eupithecia linariata: Bild 11 Eupithecia linariata: Bild 12 Eupithecia linariata: Bild 13 Eupithecia linariata: Bild 14 Eupithecia linariata: Bild 15 Eupithecia linariata: Bild 16 Eupithecia linariata: Bild 17 Eupithecia linariata: Bild 18 Eupithecia linariata: Bild 19
  • Ei-Raupe-Puppe / Preimaginal Stages
  • Eupithecia linariata: Bild 1 Eupithecia linariata: Bild 2
  • Verbreitung / Range
  • Eurosibirisch: Europa bis Ural, Kleinasien, Kaukasus, N-Iran bis Tadschikistan, N-Mongolei, Altai.

    CH: ganze Schweiz
  • Biologie / Life History
  • Flugzeit: 5-9

    Höhenverbreitung: - 1700 m

    Lebenszyklus: Ein- bis zweibrütig.

    Habitat: Xerothermophil: Anthropogene, sonnig warme Habitate mit Linaria vulgaris wie Brachen, Böschungen, Schuttplätze, Bahndämme, Gärten. Es gibt kaum einen grösseren Bestand der Futterpflanze, in dem keine Raupen von Eupithecia linariata gefunden werden. Im Alpenraum kommt Eupithecia linariata vor allem in den Tallagen und an sonnigen, geschützten Hängen vor.

    Nachweismethode: Um sicher determinierte Tiere zu erhalten: Zucht e.l. durch Eintragen von blühendem Linaria vulgaris von Mai bis August.

    Biologie: Raupe monophag in Blüten und Früchten von Linaria sp., bevorzugt Linaria vulgaris. Die jungen Raupen leben zuerst in den Blüten und Blütenknospen, deren Eingang sie zuspinnen. Nach der dritten Häutung fressen sie nicht nur die gesamte Blüte, sondern auch die Früchte, in die sie sich seitlich einbohren, dabei aber immer mit dem Hinterende herausragen. Zur Verpuppung spinnt die Raupe einen relativ lockeren Kokon aus trockenen Pflanzenteilen, in dem die zweite Puppe überwintert.

  • Systematik / Systematology
  • Locus typicus
    Wien Umg.
    Erstbeschreib
    Ankündung eines systematischen Werkes von den Schmetterlingen der Wienergegend: 113
    Ersttaxon
    Geometra linariata
    Typenverbleib
    verschollen
    Artmerkmal
    Spannweite 14-16mm
    Grundfarbe leuchtend ockergelb
    kräftig schwarzer Mittelfleck
    Mittelfeld durchgehend verdunkelt
  • Literatur
  •  
    VORBRODT, K. & MÜLLER-RUTZ, J. (1914):
    1046. linariata Schilf. — Sp. 111. T 70 — B. R. T 43 — Dietze, Eupith. T 70. Der Falter ist an warmen Stellen, wo die Nahrungspflanze der Raupe in Menge gedeiht, überall vorhanden und nicht gerade selten. Er fliegt in einer zahlreicheren Generation im Mai-Juni und einer spärlicheren im Juli-August, ist aber wohl auf die Ebene und das Hügelgebiet beschränkt.
    a) aestiva Dietze, Eupith. T 70. Ist die kleinere Sommergeneration.
    Die Raupe — Dietze, Eupith. T S) — lebt im Juni—Juli und September—Oktober an den Blüten und Samenkapseln von Linaria vulgaris, auch an Digitalis purpurea in Gärten. E. Sp. II, 70 — Frio. III, 216 — Favre 306 — Schmett. Westf. 122 — B. R. 363 — Stett. Ent. Zeit. 1872, p. 195 - 1875, p. 242.
  • Quellen
  •  
  • Ebert, G. (Hrsg.) (2001): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 9: Nachtfalter VII (Geometridae) - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 119
  •  
  • Koch, M. (1976): Wir bestimmen Schmetterlinge - Verlag Neumann-Neudamm, Melsungen. Band IV 2. Aufl. 160, Nr.215
  •  
  • Mironov Vladimir (2003): The Geometrid Moths of Europe - Volume 4. Apollo Books 87, Nr.29
  •  
  • Schmid, J. (2007): Kritische Liste der Schmetterlinge Graubündens und ihrer geographischen Verbreitung. Grossschmetterlinge 'Macrolepidoptera'. Eigenverlag, Ilanz. 94pp 52
  •  
  • SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. — Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG) Nr.8483
  • Vorbrodt, K. & Müller-Rutz, J. (1913-1914): Die Schmetterlinge der Schweiz. Band 2 (inkl. 2. Nachtrag) - Druck und Verlag K.J.Wyss, Bern 108, Nr. 1046 (als Tephroclystia linariata)
  •  
  • Weigt, Hans-Joachim (2002): Die Blütenspanner Mitteleuropas, 3 CD's, Eigenverlag CD1 Nr. 14
  • pieris.ch
  • Lepiforum
  • Raupenkalender Geometridae der Schweiz
    © Heiner Ziegler, Chur: 2005-2022