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Artenblatt in Printversion
     Update: 08.12.2014 © Heiner Ziegler, Chur  
 
Art, Ort, Pflanze
 
 
 Schweiz

Erebia pharte pharte (HÜBNER, 1804)

Nymphalidae
Satyrinae
Erebiini
Unpunktierter Mohrenfalter
 
Fotos
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Falter 
Erebia pharte pharte: Bild 1
Erebia pharte pharte: Bild 2
Erebia pharte pharte: Bild 3
Erebia pharte pharte: Bild 4
Erebia pharte pharte: Bild 5
Erebia pharte pharte: Bild 6
Erebia pharte pharte: Bild 7
Erebia pharte pharte: Bild 8
Erebia pharte pharte: Bild 9
Erebia pharte pharte: Bild 10
Erebia pharte pharte: Bild 11
Erebia pharte pharte: Bild 12
Erebia pharte pharte: Bild 13
Erebia pharte pharte: Bild 14
Erebia pharte pharte: Bild 15
Erebia pharte pharte: Bild 16
Erebia pharte pharte: Bild 17
Erebia pharte pharte: Bild 18
Erebia pharte pharte: Bild 19
Raupenpflanzen 
: Bild 1
 
Verbreitung
Gesamt
 
Erebia pharte ist in den Alpen verbreitet. Inselvorkommen in der Hohen Tatra und in den Karpathen
Fehlt im Jura und in den Vogesen.
 

 
Schweiz
 
Alpen
 
Funde
 
Schweiz, Bern, Grimselpass, Oberaargletscher, 2400m
Schweiz, Bern, Grindelwald, First, 2400m
Schweiz, Graubünden, Albulapass, Crap Alv, 2040m
Schweiz, Graubünden, Malix, Brambrüesch, 1800m
Schweiz, Graubünden, Vaz/Obervaz, Valbella
Schweiz, Wallis, Furkapass, 2000m
 
 
Biologie
Höhenverbreitung
 

 
Flugzeit
 
7-8
 
Höhenverbreit.
 
1120-2400m
 
Lebenszyklus
 
Entwicklung stets zweijährig. Die Raupe überwintert als L1 und L3.
Flugzeit: Alljährlich Ende Juni bis Ende August.
 
Habitat
 
Erebia pharte ist typisch für feuchte, hohe Grasflächen, Hochstaudenfluren und Zwergstrauchheiden niederschlagsreicher Gebiete hauptsächlich der subalpinen, teilweise der alpinen Stufe.
 
Biologie
 
Raupe an zahlreichen Gräsern.
 
Raupenpflanzen
 
Festuca sp. (Schafschwingel)  
 
 
Systematik
Merkmale
 
Erebia pharte trägt nur rote Flecken auf Ober- und Unterseiten, ohne schwarze Punktierung, und ist damit fast unverwechselbar. Ausnahmsweise gibt es allerdings Individuen, die auf der VFlO ganz schwache schwarze Punkte aufweisen können. Anderseits gibt es unter den "kleinen" Erebien (E. eriphyle, E.manto, E.melampus, E.oeme, E.mnestra) ausnahmsweise solche ohne schwarze Punkte. Im Zweifelsfall bedarf es einer Genitaluntersuchung.
 

 
 Die roten Flecken auf der VFlO sind stets unpunktiert, in Zahl und Ausdehnung aber variabel, Anzwahl zwischen 2 und über 6, gelegentlich zu einer roten Binde verschmolzen.
Keine schwarzen Punkte.
 

 
 (0)-4-5 Flecken auf der HFlU, hellgelb bis braunrot, rundlich, birnenförmig oder elliptisch, nicht schwarz gepunktet.
Die Strecke a ist grösser oder höchstens gleich wie b.
 
ähnliche Arten
 
Erebia epiphron aetheria: Auf der HFlU meist keine roten Flecken. Falls vorhanden, sind sie schwarz gekernt.
Erebia gorge gorge: Auf der HFlU meist keine roten Flecken. Falls vorhanden, sind sie schwarz gekernt.
Erebia mnestra: Auf der HFlU meist keine roten Flecken. Falls vorhanden, sind sie schwarz gekernt.
Erebia oeme: lecken auf der HFlU weiss gekernt.
Erebia eriphyle: Auf der HFlU ist die Strecke a kleiner als b.
Erebia manto mantoides: Auf der HFlU ist die Strecke a kleiner als b.
Erebia melampus: Nicht punktierte Individuen können nur durch GU abgegrenzt werden.

 
Locus typicus
 
Tiroler und Schweizer Alpen.
 
 
Quellen
Links
 
  • pieris.ch
  • www.lepiforum.de
  • Verbreitungskarte CSCF