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    Update: 20.03.2013© Dr. Heiner Ziegler, Chur
 
Art, Ort, Pflanze
 
 
  
 Schweiz

Erebia melampus (FUESSLY, 1775)

Nymphalidae
Satyrinae
Erebiini
Kleiner Mohrenfalter
Fotos
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Falter
Erebia melampus: Bild 1
Erebia melampus: Bild 2
Erebia melampus: Bild 3
Erebia melampus: Bild 4
Erebia melampus: Bild 5
Erebia melampus: Bild 6
Habitat
Raupenpflanzen
 
Verbreitung
Verbreitung
 Erebia melampus ist nur in den Alpen verbreitet.
Fehlt im Säntisgebiet.
Erebia melampus melampus ist die Unterart der Alpen westlich der Dolomiten. 
Schweiz Alpen
 
eigene Funde 
Schweiz, Bern, Gadmen, Wendenalp, 1600m
Schweiz, Graubünden, Fluelapass, Südseite, 1910m
Schweiz, Graubünden, Haldenstein, Calanda, Funtanolja, 1500-1800m
Schweiz, Graubünden, Malix, Brambrüesch, 1800m
Schweiz, Graubünden, Vaz/Obervaz, Valbella, Alp Scharmoin
Schweiz, Graubünden, Zernez, Val Laschadura, 1800m
Schweiz, Wallis, Gletsch, 1770m
Schweiz, Wallis, Laggintal (Simplonsüdseite), 1590m
Schweiz, Wallis, Mund Umg., 1300m
 
Biologie
Flugzeit7-9
LebenszyklusEntwicklung stets einjährig. Die Raupe überwintert als L2.
Flugzeit: Anfangs Juli bis anfangs September.
HöhenverbreitungSubalpine und alpine Stufe von 880m bis 2300m.
HabitatTrockenes und feuchtes Grünland und Hochstaudenfluren der montanen, subalpinen und alpinen Stufe. Kurzrasige Wiesen und Weiden werden gemieden. Oft auch in lichten Wäldern. Männchen oft als Trinkgemeinschaft an feuchten Stellen.
BiologieRaupe an zahlreichen Festuca-Arten.

Raupenpflanzen
 
Festuca sp. (Schafschwingel)  
 
 
Systematik
Merkmale 

Erebia melampus ist eine variable Art, die meist nach der Flügelzeichnung bestimmt werden kann. Im Tessin teilweise grosse Individuen mit grossen Flecken. Im Engadin oft kleine Individuen mit geringer Fleckenzeichnung.
 Meist 6 rote Flecken auf der VFlO, oft zu einer roten Binde verschmolzen.
Zahl der schwarzen Flecken auf der VFlO variabel, von fehlend (3.4%) bis zu 5 Stück (3.3%). Meist 2-4.
Oberster roter Fleck meist ohne schwarzen Punkt.
Schwarze Punkte nicht weiss gekernt.
 4-6 rote Flecken HFlU, gelb oder rotgelb, meist schwarz gepunktet.
Die Flecken sind entlang der markierten Linie angeordnet. Kein einzelner Fleck nach innen verschoben.

ähnliche Arten
 
Erebia alberganus alberganus: Die schwarzen Punkte sind immer weiss gekernt.
Erebia eriphyle: Ein Fleck der HFl ist wurzelwärts verschoben.
Erebia manto mantoides: Die Flecken der HFlU sind oval oder länglich, nicht in einer Linie angeordnet.
Erebia pharte pharte: Ohne schwarze Punktzeichnung.
Erebia sudetica inalpina: kommt nie gleichenorts vor.
Erebia christi: VFlO: Oberster roter Fleck schwarz punktiert. HFlU ohne gelben oder roten Flecken.
Erebia epiphron aetheria: Die Flecken der HFlU sind klein und zum Aussenrand hin verlagert.

 
Locus typicusBündtner- und Glarner Alpen (Lenzerheide GR, Schweiz SONDEREGGER, 2005)
ErstbeschreibVerzeichnis der ihm bekannten Schweitzerischen Inseckten mit einer ausgemahlten Kupfertafel: nebst der Ankündigung eines neuen Insecten Werks: 31-32
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ErsttaxonPapilio melampus
 
 
Quellen
Links 
  • pieris.ch
  • www.lepiforum.de
  • Verbreitungskarte CSCF