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Artenblatt in Printversion
     Update: 29.12.2012 © Heiner Ziegler, Chur  
 
Art, Ort, Pflanze
 
 
 Schweiz

Erebia epiphron valesiana MEYER-DÜR, 1851

Nymphalidae
Satyrinae
Erebiini
Mountain Ringlet
Fotos
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Falter 
Erebia epiphron valesiana: Bild 1
Erebia epiphron valesiana: Bild 2
Erebia epiphron valesiana: Bild 3
Erebia epiphron valesiana: Bild 4
Erebia epiphron valesiana: Bild 5
Erebia epiphron valesiana: Bild 6
Erebia epiphron valesiana: Bild 7
Erebia epiphron valesiana: Bild 8
Erebia epiphron valesiana: Bild 9
Erebia epiphron valesiana: Bild 10
Raupenpflanzen 
: Bild 1
 
Verbreitung
Verbreitung
 Erebia epiphron ist in den Gebirgen Europas verbreitet: Alpen, Massif Central, Vogesen, NW-England, Pyrenäen, Kantabrisches Gebirge, Tatra, Karpathen, Apenninen, Balkan, Retyezat-Gebirge.
Fehlt im Jura.
Erebia epiphron valesiana ist die Unterart der südlichen Walliser Alpen, des Grimselgebiets und des Tessins westlich des Ticino. Die Unterart kommt ferner in den Savoier Alpen, in der Dauphiné, in den Cottischen und Grayischen Alpen vor. 
Schweiz Walliser Südalpen, Grimsel
 
eigene Funde 
Schweiz, Bern, Grimselpass, Oberaargletscher, 2400m
 
Biologie
Flugzeit6-8
   
LebenszyklusEntwicklung stets zweijährig. Die Raupe überwintert als L1, das zweite Mal als L3. Flugzeit: Anfangs Juli bis Ende August.
   
HöhenverbreitungSubalpine Stufe von 1240m bis etwa 2600m.
   
HabitatErebia epiphron ist in trockenen, sonnigen Abhängen der subalpinen Stufe mit Schafschwingel. An verschiedenen Lokalitäten auch in eher feuchten Gebieten (Hochstaudenfluren). In der alpinen Stufe im Zwergstrauchgürtel mit offenen, grasigen Stellen.
   
BiologieRaupe nur an Festuca-Arten.
   

Raupenpflanzen
 
Festuca sp. (Schafschwingel)  
 
 
 
Systematik
Merkmale 

Erebia epiphron ist eine variable Art, die meist nach der Flügelzeichnung bestimmt werden kann. Zahl der schwarzen Punkte der VFlO: 0-4. 10% der Weibchen weiss gekernt. Auf der HFlU kann je nach Lichteinfall gelegentlich eine Binde im Bereich der Postdiskalregion erkannt werden. Schwarze Punktzeichnung schwach. Gelegentlich von schwacher roter Fleckenzeichnung umringt.
Erebia epiphron valesiana ist reicher gezeichnet mit deutlichen roten Binden, meist zu einer Binde verschmolzen..
 Meist 5 rote Flecken auf der VFlO.
Zahl der schwarzen Punkte auf der VFlO variabel, fehlende Punkte sehr selten.
Oberster roter Fleck ohne schwarzen Punkt.
Schwarze Punkte nicht weiss gekernt.
 rote oder gelbliche Flecken der HFlU sehr schwach, kaum erkennbar. Stets schwarz gekernt.
Strecke a (Zelle-Kern) deutlich grösser als Strecke b (Kern-Aussenrand).
   

ähnliche Arten
 
Erebia sudetica inalpina: Die roten Flecken der HFlU sind deutlicher und nicht zum Aussenrand hin verlagert.
Erebia christi: VFlO: Oberster roter Fleck schwarz punktiert. HFlU ohne gelben oder roten Flecken.
Erebia melampus: Die roten Flecken der HFlU sind deutlicher und nicht zum Aussenrand hin verlagert.

 
Locus typicusGletsch VS, Grimselpass Südseite, Schweiz.
   
 
 
 
Quellen
Links 
  • pieris.ch
  • www.lepiforum.de
  • Verbreitungskarte CSCF