Update: 24.07.2022 www.euroleps.ch
Proserpinus proserpina (PALLAS, 1772)Nachtkerzenschwärmer, Willowherb Hawk-mothBombycoidea
Sphingidae
Macroglossinae
SchweizFrankreich
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  • Falter / Adults
  • Proserpinus proserpina: Bild 1 Proserpinus proserpina: Bild 2
  • Ei-Raupe-Puppe / Preimaginal Stages
  • Proserpinus proserpina: Bild 1 Proserpinus proserpina: Bild 2 Proserpinus proserpina: Bild 3 Proserpinus proserpina: Bild 4
  • Raupenpflanzen / Plants
  • : Bild 1
  • Verbreitung / Range
  • S-Europa und Mitteleuropa: Von den Pyrenäen im Westen bis Kleinasien - Turkestan im Osten

    CH: GE, TI, VS, Jura, N-Schweiz, SG, GR-Südtäler. Fehlt in N-Alpen
  • Biologie / Life History
  • Flugzeit: 5-6

    Höhenverbreitung: -1500m

    Habitat: Auenwälder, gehölzreiche Habitate, Bruchwälder, warme Täler, Parklandschaft

  • Systematik / Systematology
  • Taxonomie
    Syn.: Proserpinus oenotherae Schiff.
  • Literatur
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    VORBRODT, K. & MÜLLER-RUTZ, J. (1911):
    202. proserpina Fall. (= oenotherae Schiff.). — Sp. III, T 20 — B. R. T 18 — Stz. II, T 40. In der Ebene, dem Jura und den Alpentälern verbreitet, aber ziemlich lokal. Der Falter geht bis nahe an 1500 m Höhe. Flugzeit im Mai—Juni.
    a) ? brunnea Geest — Esp. T 26 — 111. Zeitschr. f. Ent. VIH, 311. Hat die grüne Zeichnung durch Dunkelrotbraun ersetzt. Ein derartiges Stück scheint Zeller bei Bergün gefangen zu haben.
    Die Raupe — Sp. IV, T 8 — lebt an Epilobium bes. rosmarinifolium und Oenothera im Juli-August. Im Jahr 1908 war sie bei St. Blaise und Biel noch im Oktober sehr häufig. Die Raupe ist am Tage meist unter Steinen oder am Fusse der Pflanzen verborgen, nur bei gänzlich bedecktem Himmel und bei Einbruch der Nacht auf der Pflanze zu finden. Man fängt die befruchteten ww Falter am leichtesten abends in der Dämmerung, wo sie an Echiumblüten schwärmen. Sie werden in einen mit Epilobium bepflanzten und mit Drahtgitter bedeckten Topf getan und an die Sonne gestellt, wo sie sich mühelos zur Eiablage bequemen. Die nach zwei Wochen erscheinenden Räupchen finden bei dieser Art Zucht sogleich das richtige Futter und müssen erst entfernt werden, wenn alle Blätter verzehrt sind. Sie werden hierauf in einen zweiten ähnlich bepflanzten Topf versetzt. Zur Verpuppung werden die Raupen in geräumige Kasten gebracht, welche ausser einer 20 cm hohen Erdschicht eine gehörige Lage Blätter und Stengel der Futterpflanze enthalten. Dieser Kasten wird möglichst der Sonne ausgesetzt. Die Puppenruhe darf nicht gestört werden, auch Befeuchtung ist unnötig. Auf diese Weise kann das Erscheinen der Falter von Mai des nächsten Jahres an mit Sicherheit erwartet werden. (Frank, Soc. Ent. III, 107). E. Soc. Ent. m, 75. 98. 147 — Ins. Welt IV, 38 — Ent. Jahrb. XII, 153 — Ent. Zeitschr. XIX, 108. 204 - Roug. 45 — Favre 63 — Sp. I, 80 — Frio. II, 110.
  • Quellen
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  • Ebert, G. (Hrsg.) (1994): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 4: Nachtfalter II - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 168
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  • Pro Natura (Hrsg.) (1997): Schmetterlinge und ihre Lebensräume. Schweiz und angrenzende Gebiete. Band 2 549
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  • Schmid, J. (2007): Kritische Liste der Schmetterlinge Graubündens und ihrer geographischen Verbreitung. Grossschmetterlinge 'Macrolepidoptera'. Eigenverlag, Ilanz. 94pp 40
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  • SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. — Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG) Nr. 6849
  • Vorbrodt, K., Müller-Rutz, J. (1911): Die Schmetterlinge der Schweiz. Band 1 (inkl. 1. Nachtrag) - Druck und Verlag K.J.Wyss, Bern 181
  • pieris.ch
  • Lepiforum
  • Raupenkalender Sphingidae der Schweiz
  • Verbreitungskarte CSCF
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