Update: 20.01.2024 www.euroleps.ch
Endromis versicolora versicolora (LINNAEUS, 1758)Birkenspinner, Kentish gloryBombycoidea
Endromidae

Schweiz
play
  • Falter / Adults
  • Endromis versicolora versicolora: Bild 1 Endromis versicolora versicolora: Bild 2 Endromis versicolora versicolora: Bild 3 Endromis versicolora versicolora: Bild 4 Endromis versicolora versicolora: Bild 5 Endromis versicolora versicolora: Bild 6 Endromis versicolora versicolora: Bild 7 Endromis versicolora versicolora: Bild 8 Endromis versicolora versicolora: Bild 9 Endromis versicolora versicolora: Bild 10 Endromis versicolora versicolora: Bild 11 Endromis versicolora versicolora: Bild 12 Endromis versicolora versicolora: Bild 13 Endromis versicolora versicolora: Bild 14 Endromis versicolora versicolora: Bild 15 Endromis versicolora versicolora: Bild 16
  • Habitat
  • : Bild 1
  • Raupenpflanzen / Plants
  • : Bild 1
  • Verbreitung / Range
  • W-Europa bis O-Asien. Fehlt im südlichen Mittelmeerraum

    CH: ganze Schweiz
  • Biologie / Life History
  • Flugzeit: 3-4

    Höhenverbreitung: -1500m

    Lebenszyklus: Der Falter fliegt früh im Frühling, zur Zeit der Tussilago-Blüte. Die Flugzeit ist mit einer Woche nur sehr kurz.

    Habitat: Auen- Bruchwälder mit Birkenbeständen, Moore mit Birken, auch trockene Birken-Espenwälder

  • Systematik / Systematology
  • Erstbeschreib
    Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio decima, reformata:
  • Literatur
  •  
    VORBRODT, K. & MÜLLER-RUTZ, J. (1911):
    260. versicolora L. — Sp. III, T 24 - B. R. T 26 — Stz. II, T 35. Der Falter ist in allen ebenen Teilen des Landes an getroffen worden und scheint nur den insubrischen Gebieten zu fehlen, aber er ist nirgends gerade häufig. Seine Höhengrenze geht etwa bis 1500 m (Lavin, Thom.). Er fliegt im April-Mai. Die Raupe — Sp. IV, T 18 — lebt in der Jugend gesellschaftlich, später einzeln an Birken, Erlen, Linden, Haseln und Hainbuchen von Mai bis Juli. Man findet die frisch geschlüpften Falter an den Birkenstämmen, etwa in Manneshöhe oder tiefer sitzend. Die beste Zeit sie zu suchen ist von 10 Uhr morgens bis gegen Mittag, wo man sie öfter in Copula erbeuten kann. Die ww legen ihre Eier gerne an Birkenreiser oder auch an Gaze ab. Die Raupen schlüpfen nach 14 Tagen und leben gemeinschaftlich an den Zweigspitzen. Die Zucht ist sehr leicht, wenn die Räupchen an einem schattigen Baume im Gazebeutel aufgebunden werden können. Da die Verpuppung in der Erde erfolgt, müssen die Raupen rechtzeitig in den Puppenkasten verbracht werden. Die Verpuppung erfolgt im Juni; die Puppen überwintern und lassen sich leicht treiben. E. Corresp. Bl. II, 41 — Ent. Jahrb. VII, 187 — Gub. Ent. Zeitschr. IV, 160 — Soc. Ent. IX, 148 — Roug. 70 — Sp. I, 112 — B. R. 130, T 26 — Frio. II, 371 — Favre 111 — Stz. II, 193.
  • Quellen
  •  
  • Ebert, G. (Hrsg.) (1994): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 4: Nachtfalter II - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 9
  •  
  • Pro Natura (Hrsg.) (2000): Schmetterlinge und ihre Lebensräume. Schweiz und angrenzende Gebiete. Band 3 363
  •  
  • Schmid, J. (2007): Kritische Liste der Schmetterlinge Graubündens und ihrer geographischen Verbreitung. Grossschmetterlinge 'Macrolepidoptera'. Eigenverlag, Ilanz. 94pp 40
  •  
  • SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. — Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG) Nr. 6784
  • Vorbrodt, K., Müller-Rutz, J. (1911): Die Schmetterlinge der Schweiz. Band 1 (inkl. 1. Nachtrag) - Druck und Verlag K.J.Wyss, Bern 213
  • pieris.ch
  • Lepiforum
  • Raupenkalender Endromidae der Schweiz
  • Verbreitungskarte CSCF
    © Heiner Ziegler, Chur: 2005-2024